Randensuppe mit Wodka
Der Cocktail, der beschlossen hat, Suppe zu sein
Was hier im Topf passiert:
Eine Gruppe kleiner, gekochter Randen trifft auf eine Kartoffel,
und gemeinsam beschliessen sie: „Wir werden jetzt samtig!“
Die Hälfte wird gnadenlos püriert,
die andere Hälfte bleibt als Würfeli für die Optik – man will ja auch zeigen, was man hat.
Der Wodka-Moment:
2–6 EL Wodka wandern in den Topf.
Warum?
Weil diese Suppe Charakter haben will.
Und Mut.
Und ein bisschen Drama.
Noilly Prat kommt ebenfalls dazu und tut so,
als wäre er der Erwachsene in der Runde.
Die Geschmackspolizei:
Salz – passt auf, dass niemand übertreibt
Cayenne – übertreibt dann trotzdem
Zum Abrunden:
Ein guter Klecks Crème fraîche –
weil jede Suppe einen Wellness-Moment verdient.
Beilage: Blätterteig-Stängeli de luxe
Blätterteigstreifen werden ineinander gedreht,
mit Eigelb bepinselt und mit Sesam & Mohn veredelt – quasi der Catwalk unter den Suppenbeilagen.
Serviert wird im „Tassli“:
Mit Unterteller & Kaffeelöffel,
vermutlich damit man sich besonders kultiviert fühlt,
während man heimlich den Wodka rausschmeckt.