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Caramel-Köpfli

Level:

Caramel-Köpfli – „Das Dessert, das sich selbst krönt“


Alles beginnt damit, dass Zucker in der Pfanne langsam schmilzt

und sich in goldenes Caramel verwandelt – so stolz glänzend, als würde es gerade einen Schönheitswettbewerb gewinnen.


Dieses flüssige Gold wird in kleine Förmchen gegossen,

wo es sich wie ein VIP in die Lounge legt: „Bitte nicht stören, ich werde gleich Dessertboden.“


Dann kommt die Vanillemilch:

Milch wird erhitzt, Vanilleschoten werden ausgekratzt, und alles duftet plötzlich nach „Oma hat wieder etwas Gutes gemacht“.


Die Eier und Zucker werden schaumig geschlagen,

weil auch sie wissen, dass Caramelköpfli ein Auftritt mit Haltung verlangt.

Nach und nach wird die heisse Vanillemilch eingerührt – eine cremige Allianz, die keine Feinde hat.


Die Masse wandert auf die Förmchen, wird sanft gedämpft wie ein Wellness-Wochenende für Desserts und darf danach im Kühlschrank stundenlang chillen, bis sie fest, stolz und bereit fürs Rampenlicht ist.


Zum Schluss wird das Köpfli gestürzt (der dramatischste Moment des ganzen Rezepts!) und mit Rahm, Kiwi, Orangenfilets oder Granatapfelkernen dekoriert – ein kleiner, süsser Thron für ein Dessert, das sich selbst feiert.


Fazit:

Caramelköpfli – das Dessert, das sagt: „Ich bin weich, ich bin süss, und ich hätte gerne Applaus.“

Anregungen sind erwünscht

© 2015 Paschi Lehmann - Member of the Kochlöffel

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