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Als Vakuumgaren oder Sous-vide (französisch sous ‚unter‘; vide ‚Vakuum‘) bezeichnet man eine Methode zum Garen von Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Kunststoffbeutel bei relativ niedrigen Temperaturen von unter 100 °C. Das Vakuumgaren erfolgt als Variante des Niedrigtemperaturgarens aufgrund des höheren Wärmeaustauschs im Vergleich zu einem Backofen in einem Wasserbad oder in temperaturgeregeltem Dampf.

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Wer nicht  geniesst, wird ungeniessbar

von Bettina Hartmann

 

Mit dem Genuss ist es so eine Sache. Definitionen dafür gibt es so viele und unterschiedliche wie Geniesser. Im Brockhaus heisst es: Genuss ist eine angenehme Empfindung, die bei der Befriedigung eines materiellen oder geistigen Bedürfnisses auftritt. Ganz schön schwammig. Für den einen kann das ein herzhafter biss in ein Leberwurstbrot sein, für den anderen ein kuscheliger Sonntagmorgen im Bett. Der eine freut sich über ein besonderes Glas Rotwein, der andere darüber, dass er beim Tanzen die Bässe im Bauch wummern spürt.

 

Ist es nur das Besondere, das wir geniessen oder auch das Einfache. Vielleicht sogar beides? Genuss kann so vieles sein – und alles zusammen. Eines jedoch ist klar: Genuss ist nicht mit Luxus gleichzusetzen oder mit Konsum zu verwechseln. Auch Verzicht kann man geniessen, als ein Stück Freiheit. Und vom Guten – sprich von dem, was man geniesst – braucht es ohnehin nur wenig. Genuss hat also nicht nur mit Lust, mit Freude, mit Leidenschaft, mit Hingabe zu tun, sondern auch mit Bewusstsein. Nur wer erkennt, dass etwas fehlt oder dass etwas zu viel vorhanden ist, kann wertschätzen. Genuss ist wahrnehmen, wahrnehmen des Moments in dem man in sich ruht und sich glücklich fühlt. Nicht gestern, nicht morgen. Sondern in diesem einen Augenblick. In dem man ins Leberwurstbrot beisst – ohne an Fettpunkte zu denken. Oder den Bass im Bauch spürt – ohne den morgendlichen Blues zu fürchten. Doch oft killt der tägliche Kampf mit Stress und Hektik den Genuss.

 

Genuss ist daher eine Fähigkeit, die gelernt werden muss. Mit allen Sinnen. Also, fangen wir gleich damit an. Denn wer nicht geniesst, wird ungeniessbar.

 

Nicht alle Raclettekäse sind gleich


In den letzten Jahren bemühten sich die Walliser, den Namen ihres Raclettekäses weitestgehend zu schützen. Den vollständigen Schutz, dass die Bezeichnung «Raclette» nur noch für Käse aus dem Wallis zu gelten habe, konnten sie vor Bundesgericht nicht erwirken, aber mit «Walliser Raclette AOP» wurde eine starke Marke mit strengen Herstellungsvorgaben geschaffen. Daneben dürfen geeignete Halbhartkäsesorten aus anderen Regionen weiterhin als Raclettekäse bezeichnet werden.

 

Auch in der Innerschweiz setzt man auf gutes Käsemarketing und benennt den einheimischen Käse zum Schmelzen selbstbewusst so, wie er immer schon hiess: «Bratchäs». Bratkäselaibe sind kleiner im Durchmesser als Raclettelaibe.

 

Links
Walliser Raclette AOP
Raclette Suisse®

 

Anregungen sind erwünscht

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